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In Zusammenarbeit mit Experten entwirft ein Patient 3D-gedruckte Schienen

Shared by Ana Duarte on 2017-01-10 10:38

Über die Lösung

Tom wollte die etwas andere Schiene entwerfen. Er fand, dass die herkömmlichen Schienen aufgrund der Klettverschlüsse schwer anzuziehen und ausserdem schwerfällig und nicht besonders schön anzusehen waren.

"Nach meinem Unfall wurde mir schnell klar, dass es an geeigneten Stützen speziell für Handgelenke mangelte. Ich suchte nach etwas Einfachem und Unauffälligem. Alle Stützen, die ich hatte, sahen sehr medizinisch aus, und je besser es mir ging, desto weniger wollte ich wie ein Patient aussehen", erklärt Tom.

Die Entwürfe für die neuen Schienen werden im Morriston Krankenhaus in Wales getestet. Sie sind maßgeschneidert und können in verschiedenen Mustern und Farben hergestellt werden. Zudem ist das Material strapazierfähiger.

Erst wird ein 3D-Scan des Arms des Patienten angefertigt, die Schiene wird im 3D-Druckverfahren hergestellt und wenn sie dann die perfekte Passform hat, wird sie vom Patienten getestet.

"Die Prototypen sind mit Gummischnüren ausgestattet, das erleichtert das An- und Ausziehen. Sie haben auch eine Aussparung für eine Uhr und können in jeder Farbe und in jedem Muster gedruckt werden. Man kann sogar seinen Namen darauf drucken lassen, das macht die Schiene zu etwas sehr Persönlichem. Wir sind weltweit die Einzigen, die ein solches Produkt herstellen. Wenn wir Passform und Funktionalität des Prototyps optimalisiert haben, könnten die Schienen auch für Patienten mit anderen Behinderungen, etwa nach einem Schlaganfall, hergestellt werden", sagte Marc Lloyd.

Auszug aus: http://bit.ly/1YhnlcN

Diese Lösung enthält keinen Hinweis weder auf die Verwendung von Arzneimitteln, Chemikalien oder biologische Stoffe (einschließlich Lebensmitteln) noch auf invasive Geräte, anstößige, kommerzielle oder inhärent gefährliche Inhalte. Diese Lösung wurde nicht medizinisch validiert. Vorsicht! Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Über den Erfinder

2011 brach sich der damals 21jährige Engländer Tom Wheeler bei einem Fahrradunfall einen Arm. Das Resultat war, dass dieser Arm schwach blieb und Tom eine Stützschiene benötigte. 2016 tat er sich mit dem Spezialisten für Physiotherapie Marc Lloyd und dem Design Experten Dominic Eggbeer zusammen, um maßgeschneiderte 3D-Schienen zu entwerfen.

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