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Prothesen-Cover aus dem 3D-Drucker

Shared by Ana Duarte on 2017-04-03 11:46

Über die Lösung

Manuel ist der Künstlerische Leiter von 'Unyq", einer spanischen Firma, die tragbare Prothesen-Cover aus dem 3D-Drucker herstellt.

Er ist von Beruf Ingenieur mit Spezialgebiet Robotertechnik. Mit 16 Jahren musste ihm ein Bein über dem Knie amputiert werden. Wie viele andere Leute mit Amputationen wollte auch er sich nicht mehr schämen müssen, eine Prothese zu tragen. 2014 wurde er daher Mitbegründer von ‚Unyq’, einer Firma, die Prothesen-Cover produziert.

Ein erstes Ziel war es, sich von dem Konzept zu befreien, dass man mit Materialen wie PVC versucht, Haut nachzuahmen, was ein unattraktives Ergebnis zur Folge hat. Bei ‚Unyq' hat man sich dazu entschieden, das Gegenteil zu machen: Sie stellen Produkte her, die vor allem dekorativ sind, die Spaß machen und attraktiv aussehen. Einige Anfertigungen sind aus Polyamid, ein sehr widerstandsfähiger Kunststoff, mit dem Sport und Bewegung kein Problem sind, andere sind aus ABS. Beide kommen aus dem 3D-Drucker und sind somit kostengünstig in der Herstellung.

Die ‚Unyq’-Produktpalette reicht von Bezügen für Bein- und Armprothesen bis hin zu Korsetts für Scoliose-Patienten. Derzeit kann nur der ästhetische - nicht der funktionale - Teil bekleidet werden, aber in naher Zukunft soll sich das ändern.

Weitere Informationen: http://unyq.com

Übernommen aus: http://sevillaworld.com/una-estetica-funcional/

Diese Lösung enthält keinen Hinweis weder auf die Verwendung von Arzneimitteln, Chemikalien oder biologische Stoffe (einschließlich Lebensmitteln) noch auf invasive Geräte, anstößige, kommerzielle oder inhärent gefährliche Inhalte. Diese Lösung wurde nicht medizinisch validiert. Vorsicht! Wenn Sie irgendwelche Zweifel haben, wenden Sie sich bitte an einen Arzt.

Über den Erfinder

Der Spanier Manuel Boza hat sich darauf spezialisiert, Prothesen-Cover aus dem 3D-Drucker zu entwerfen. Er braucht selbst eine Unterbein-Prothese und hatte immer ein Problem mit den Silikon- und PVC-Oberflächen. Seine Suche nach einer besseren Lösung führte ihn zum 3D-Drucker.

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